Über uns

Wir sind ein BDSM-lastiges Pärchen (40/30 Jahre), fröhnen dem Gedankengut der Domestic Discipline… und haben sechs Kinder.

Warum schreiben wir diesen Blog?

Seit wir uns kennenlernten, veränderten wir uns. Obwohl wir beiden für uns allein stehend relativ erfahren sind und schon jeweils unser halbes Leben BDSM ausleben, stellen wir fest, dass sich in jeder 2er-Konstellation neue Dynamiken entwickeln. So auch bei uns. Während er viel Erfahrungen aus der BDSM-Szene mitbringt, ist sie hier noch deutlich unerfahrener, hat jedoch über die Jahre mehr Erfahrungen im Spiel mit verschiedenen Männern und Doms gesammelt.
Durchaus also sehr unterschiedliche Erfahrungen, jedoch mit dem gemeinsamen Nenner des BDSM und dem Wunsch ‘nicht nur zu Spielen’, sondern ein für uns passendes Lebensmodell zu entwickeln. Und genau das ist die Reise auf die wir euch mitnehmen wollen: Wie entwickeln wir ein BDSM 24/7 D/s, vielleicht auch TPE (oder so) Lebensmodell mit starkem Domestic Discipline Einschlag, das für uns und unser Leben mit den sechs Kindern passt und funktioniert? Wie ihr euch schon denken könnt ist das streckenweise gar nicht so einfach…

Unsere Regeln und Rituale

Unsere Paarregelen spiegeln uns wider. Sie sind das, was wir als Leitlinien vereinbart haben. Sie sind das, was uns auch bei Müdigkeit, Beruf, Kindern etc. zeigt, wo wir hin wollen und wo wir bleiben wollen. Sie tragen die Rechte und Pflichten in sich, die wir uns gegeben und auferlegt haben 🙂 .

Die erste ernsthafte Regel, die wir einführten, war übrigens das Siezen. Es entstand daraus, dass wir “den SM” dauerhaft verankern wollten. Wir empfanden das als wichtig, um als Paar nicht zwischen Kindern, Beruf, Schlaf, etc. aufgerieben zu werden. Wir kannten uns zu diesem Zeitpunkt erst seit ein paar Wochen – und der Umstieg auf das Siezen war ein ungewohnter Schritt. Vor dem vorallem sie auch gewaltigen Respekt hatte, denn sie hatte ihn bereits sehr lieb gewonnen und hatte Sorge diese Nähe über das Siezen zu verlieren. Aber: es ist eines von vielen Elementen, die dafür sorgen, dass wir gedanklich dabei bleiben und uns daran erinnern wie wir uns diese Beziehung wünschen. Und nicht nur aus seiner Sicht ist es wunderschön 🙂 .

Unsere Kinder

AKA Minidoms.

Stehen nachts um viertel nach elf in der Wohnzimmertür, und reden was von “ich kann nicht einschlafen”. Während er gerade darüber nachdenkt, wie es jetzt gleich im Bett weitergeht. Was er sofort begraben kann.

Legen sich nachts zu ihr. Während sie mit gefesselte Händen im Bett liegt. Wollen Nähe. Legen sich auf sie. Erzwingen auf diese Weise meist seine erste Tat am Morgen – sie aufzuschließen, bevor die Kinder bewusst wach werden.

Können abends nicht einschlafen – nehmen damit – ohne zu wissen, was sie tun – uns als Pärchen Zeit zu zweit.

Sind aktuell – als frische Trennungskinder – noch nicht dazu in der Lage, uns abends allein wegzulassen.

Sind oftmals wunderschön anzusehen. Werden auf unglaubliche Weise älter und reifer. Können unglaublich liebevoll sein. Und sind zeitweise zu sechst bei uns…

Immerhin sind wir auf einem Erfahrungslevel, auf dem wir mit “nur” drei Kindern im Haus einen ruhigen Nachmittag haben.